Skepsis überfällt dich.

Die Zweisamkeit streichelt einem die Angst vor dem Allein sein weg, lässt die Zweifel ruhig werden. Erst wenn man wieder allein ist, zweifelt man alles Gesagte an. Man trifft sich wieder. Lernt sich besser kennen. Denkst schon gar nicht mehr daran zu zweifeln. Dann ist man wieder allein und erkennt, dass es doch eine Farce war. Nie wird man aufgeben, aber man ist des eigenen Spiels müde geworden. Seit damals. Es ist länger her als alle anderen Geschichten. Es hat einen geprägt.
Verloren zwischen Melancholie und der Realität. Nur manchmal geht es halt nicht. Es ist die Skepsis die über dich siegt.

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Ich habe aufgehört zu denken, dass es jemand ernst meint. Diese Skepsis kam mit der Zeit und geht nicht mehr weg. Bis jetzt hat sie mich weniger enttäuscht. Ich komm mir dumm vor, warum habe ich nicht von Anfang an auf sie gehört? Doch der Gedanke des Allein seins, erscheint mir dann doch furchteinflößender, als meine Skepsis für ein paar wenige Stunden abzuschalten. Es überfällt einen. Man will nicht aufgeben an etwas zu glauben, dabei ist man Atheist und glaubt schon an nichts mehr. Man erkennt die Wahrheit, aber einen ist die Verblendung lieber.

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Du lachst dir den ganzen Scheiß von der Seele, wenn er neben dir ist. Endorphine. Gehst ins Bett und fühlst nichts. Dabei wünschst du es dir.

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