Zero / Minus Waste: Inspired by Another Blogger

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Vor einigen Wochen lernte ich Amina beim Event Follow Vienna kennen.

Wir kamen ins Quatschen und sie erzählte mir von ihrem Blog, dass sie Veganerin sei und einen nachhaltigen und bewussten Lebensstil führt.

Wer mich kennt, weiß, dass ich auf den Spruch „Ich lebe vegan!“ ein wenig allergisch reagiere. Versteht mich nicht falsch, jeder soll tun, was er für richtig hält. Aber, wenn im Supermarkt Gemüse als vegan angeschrieben wird, schüttle ich nur mehr den Kopf und frage mich „“Was ist das für 1life!“ und drehen jetzt alle durch?!

Aber egal, das hat eigentlich nichts mit der wundervollen Amina zu tun. Nur damit ihr es versteht, normalerweise versuche ich Gespräche über Veganismus und Fair Fashion zu vermeiden. Vielleicht, weil ich was Fair Fashion betrifft, null Ahnung habe.

Wir kamen eben auch auf das Thema Zero Waste und dass es, wenn man alleine lebt, leichter durchführbar ist, vor allem wenn der Partner nicht die gleichen Ambitionen in diese Richtung hat.

Damals lebte ich noch in einem Zwei-Personen-Haushalt und mir schien es schier unmöglich, meinen (mittlerweile Ex-) Freund zu überzeugen, auf Plastik zu verzichten bzw. unseren Müll zu reduzieren.

Tja, wie ihr wisst, hat sich dies in den letzten Wochen auch geändert. Mit dem Umzug und den ersten Einkäufen fiel mir aber auch erstmals auf, wie viel Müll ich alleine produziere. Schrecklich!

So fand ich mich auf Aminas Blog wieder, um mir ihre Tipps zu Herzen zu nehmen.
Ich versuche schon länger plastikfreier einzukaufen, aber, erst wenn man mal anfängt darauf zu achten, sieht man, wie schwer es eigentlich ist. Man muss definitiv einige Lebensgewohnheiten ändern.

Der wohl einfachste Tipp: Stoff-Sackerl statt Plastiktaschen

Ich verwende seit jeher Jutebeutel zum Nahrungsmittel-Einkauf, aber seit wenigen Wochen nehme ich auch immer einen Beutel mit, wenn ich z.B.: Kleidung shoppe oder Kosmetik. Oft sind es die kleinen Dinge, die man unterwegs schnell besorgt, die zu Hause fürs Sackerl-Chaos sorgen. Deswegen schaue ich, dass ich immer einen dünnen Jutebeutel dabei habe.

Weitere Tipps für weniger Mist:

– Regionale Produkte einkaufen – am besten auf dem Markt

Was ich schon umsetze:
Ok, ich gebe zu, meine Mum macht das und nimmt mir immer was mit. Ab und zu begleite ich sie. Aber da sie jedes zweite Wochenende in Oberösterreich ist und dort die Produkte am Bauernmarkt kauft, komme ich nicht immer mit.
Wenn sie zurückkommt, bekomme ich dann immer mein Joghurt im Glas, welches durch ein Pfandsystem wieder verwendet wird, Eier, Käse und Brot.
Wenn man in Wien lebt, verwendet man oft die Ausrede, dass es nichts gibt oder man keine Zeit dafür hat. Ja, es ist auch meine Ausrede. Das einzige, was es dafür braucht, ist ein wenig Plan und Wissen.

Was ich noch vorhabe umzusetzen:
Selber mehr Märkte zu erkunden. Dadurch, dass ich selbsständig arbeite, kann ich mir eigentlich die Zeit gut einteilen und auch Märkte unter der Woche aufsuchen. Für euch möchte ich in Zukunft eine kleine Markt-Liste machen, wo die besten Schnäppchen zu finden sind und die besten Öffnungszeiten. Lasst es mich wissen, ob euch das interessieren würde.

– Kein Plastik in der Küche

Was ich schon umsetze:
Seit längerem verwende ich Gläser zur Aufbewahrung. Das habe ich mir von meiner Mutter abgeschaut. Gläser schauen definitiv besser aus als Plastikboxen und sind auch hygienischer.

Was ich noch vorhabe umzusetzen:
Durch den Umzug fehlen mir einige Küchenutensilien, welche ich mir nachkaufen muss. Letztens stand ich im Leiner und wollte mir einen Gemüseschäler kaufen, die aus Plastik lagen in meinem Budget, die aus Metall, welche noch dazu viel schöner waren, leider nicht. Jetzt suche ich nach einer Alternative, welche ich sicherlich finden werde. Aber ich hetze mich nicht, sondern versuche hier mit Plan ausschließlich Kochutensilien aus langlebigen und nachhaltigen Materialien zu kaufen.

Mehr Tipps könnt ihr bei Amina nachlesen.

Was ich mir vorgenommen habe: Demnächst sehe ich mir mal die Lunzer’s Maß-Greisslerei an, um vielleicht dort einiges zu kaufen, was mir in meinem Haushalt noch fehlt.

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