How To Build Your Perfect Spring Wardrobe

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Ihr wollt nicht wissen, wie viele Blogbeiträge ich zum Thema „Perfect Spring Wardrobe“, wie z.B. von The Everygirl, gelesen habe. Angefangen hat alles mit meinem Umzug. Da habe ich beschlossen, meinen Kleiderschrank auszumisten bzw. auch umzudenken, was mein Shopping-Verhalten betrifft.

Ich habe einen Hang dazu, mir außergewöhnliche Teile zu kaufen, die dann in den Untiefen des Kastens verschwinden, weil sie einfach nicht alltagstauglich sind. Um nur ein Beispiel zu nennen: rosa Mantel mit schwarzen Tupfen. Gerade mal dreimal angehabt, verrottet seit 2009 im Schrank. Aber diesen Frühling wird alles anders. Jedes Stück der Kleiderschrank-Leichen hat die Chance auf ein Revival. Die letzte Chance bevor sie in der Kleidertonne verschwinden. Denn ich gehe nach einem neuem System vor.

Step 1: Lifestyle, Baby!
Besonders inspirierend fand ich Maddie’s Beitrag.
Ich liebe Kleider und Röcke, aber als Hunde-Mama habe ich aufgehört diese zu tragen. Jeans sind in den meisten Fällen doch praktischer. Denn Waldi neigt dazu mal auf einen raufzuhüpfen und der liebe Herr trägt seine Nägel nicht gerade kurz, weshalb in kürzester Zeit meine Strumpfhosen das Zeitliche gesegnet haben.
So wurden Jeans mit bequemen Sneakern meine Uniform.

Also ist es wichtig seinen Lifestyle zu kennen. Was hast du diesen Frühling vor? Bist du viel in der Uni oder in der Arbeit?
Bis vor kurzem habe ich mir immer Kleidung für meinen Fun/Party/Event-Teil des Lebens gekauft und war dann immer überrascht, dass ich nichts zum Anziehen habe, wenn es um den Alltag ging. Es hat mir geholfen aufzuschreiben, womit ich die meiste Zeit meiner Woche verbringe.

So sah mein Kleiderschrank aus:
Hauptteil: Party-Outfits bzw. Statement Pieces, Bikinis (keine Ahnung, wieso ich über 10 Bikini-Teile habe, Wien liegt ja nicht in der Karibik) und T-Shirts mit einem nostalgischen Wert.
Im mittleren Bereich: Mäntel und Hemden
Am wenigsten: Jeans und T-Shirts, die ich wirklich trage.

So sieht aber mein Alltag aus:
Arbeit, wo ich am liebsten Jeans trage mit einem T-Shirt oder Hemd.
Zuhause, wo ich eigentlich nur in Leggings und Shirt rumlaufe.
Alltag, wo ich eben auch nicht zum Party-Kleid greife.

Fitness-Center und Events sind in meinem Leben nur ein kleiner Teil, dennoch besitze ich fünf Sport-BHs von denen ich genau zwischen zweien wechsle. Ihr seht, da liegt das Problem.

Step 2: Create a look.
Ich habe ein Standard-Outfit bzw. eine Uniform: Boyfriend-Jeans + Hemd.
Wenn ich nicht weiß, was ich anziehen soll, greife ich zu dieser Kombi.
Es hat mir beim Ausmisten geholfen, mir zu jeder Jeans, die ich besitze, eine alltagstaugliche Kombi zu überlegen. Jedes Hemd, das nicht mit einer meiner Jeans kombinierbar war, flog raus.

Step 3: Was man hat, das hat man.
Ich habe mir überlegt, was ich diesen Frühling gerne tragen würde. Dazu habe ich mir ein Moodboard auf Pinterest gemacht und dann gecheckt, was ich davon alles besitze. Lederjacke im Biker-Look: check, Trenchcoat: check, schwarze Skinny Jeans: hopla, nein, etc.

Alles was ich nicht besitze, aber für Kombis brauche, habe ich auf eine Einkaufsliste gesetzt. In meinem Fall, waren es schwarze Skinny-Jeans, ein Paar cremefarbene Sneaker und weiße bzw. gestreifte Shirts. Wenn ich also das nächste Mal shoppen gehe, werde ich mich an meine Liste halten anstatt mir wahllos etwas zu kaufen.
So kommen wir auch zu …

Step 4: Shopping Liste. Es klingt ein wenig schräg, aber wenn man sich aufschreibt, was man gerne besitzen möchte, hilft es darauf hinzuarbeiten bzw. sich daran zu halten. In meinem Fall hat es mich vor einigen Impluskäufen bewahrt. Vor mehr als einem Jahr habe ich beschlossen, mein Geld für eine Chloé Handtasche zu sparen und habe dafür auf ein paar Dinge verzichtet, wie eben auch mir andere billigere Handtaschen zu kaufen.

Step 5: To-Go Looks.
Kreiere ein paar Frühlings-Looks, die du 1:1 im Alltag anziehen kannst.
Oder, wenn du eine schöne Outfit-Kombi anhast, mach ein Foto.
Es hilft einem an Tagen weiter, wo man eben nicht weiß, was man anziehen soll.
Denke hierbei auch an das Wetter und mach aus einem Outfit, drei Variationen: 15, 20 oder 25 Grad. Welche Jacke, welche Schuhe zu welchen Temperaturen.

Was darf eurer Meinung in keiner Frühlingsgarderobe fehlen?

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Bluse // Mango (similar one)
Jeans // Diesel (similar one)
Tasche // Monnier Frères
Schuhe // Diesel
Gürtel // Diesel
Kette // Madeleine Issing

Foto: Constant Evolution

1 Comment

  • Tatjana sagt:

    ICH LIEBE DIESES OUTFIT! 🙂
    Es sieht so so lässig & cool an dir aus.
    Das mit den Impulskäufen kenne ich nur zu gut… man denkt gar nicht mehr an dieses eine Teil, bis man in einem Geschäft genau darauf stösst & einen Kampf mit seinem Gewissen (& Geldbeutel) austragen muss. Ich finde die Idee mit der Liste wirklich super & werde das wahrscheinlich auch bei mir einführen 🙂

    Liebe Grüsse.

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