Meine Gedanken zu „Liebe das Leben“

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Als Pago zum Frühstück einlud, dachte ich mir, nett. Es war in meinen Augen eine Event-Einladung, wie andere auch, aber als das Event zu Ende ging, hatte sich für mich einiges geändert.

Beim Frühstück ging es viel um das Thema „Liebe das Leben“, was macht unser Leben wunderbar und lebenswert? Eine Frage, die man sich im Alltag oft nicht stellt, denn man hat dafür einfach keine Zeit. Es sind die kleinen und die großen Dinge, wie ich finde, die mein Leben gerade so großartig machen. Angefangen davon, dass ich einen Job habe,
den ich liebe und ich selbstständig arbeiten kann. Auch wenn es mich manchmal ärgert, wenn ich mich rechtfertigen muss, dass ich von meinem Blog lebe.

Es ist aber auch mein Morgenritual, wenn ich aufstehe und Waldi sehe.
Wenn er gähnt und sich streckt, geht mir das Herz auf.

Ich werde oft gefragt, wieso ich strahle und so viel lächle. Es gibt keinen speziellen Grund. Ich habe nur viel Glück im Leben, dass es mir so gut geht, meine Liebsten gesund und zufrieden sind. Wieso sollte ich das nicht zeigen? Man zeigt es zu wenig, das Glücklichsein. Denn, teilweise muss man sich eher rechtfertigen, wieso es einem gut geht
als wenn man sagt, es geht einem schlecht – verkehrte Welt.

In meinem Leben gab es schon viele Auf und Abs, nicht immer war mir zum Lächeln zumute. Als ich aus Amsterdam zurückkehrte, brach für mich meine Welt zusammen. Bei der Vogue arbeitete ich den ganzen Tag und auch teilweise am Wochenende durch. Als ich in Wien ankam, hatte ich keine Aufgabe. Es entstand eine riesengroße Leere. Dazu kam, dass ich meine besten Freundinnen verlor, weil wir uns auseinander gelebt hatten über die Dauer meiner Auslandsaufenthalte. Ohne Anschluss und ohne das Gefühl Anerkennung zu bekommen, verlor ich mich in der Welt der Clubs. Wieder einmal riß mich das Schreiben heraus. Ich startete diesen Blog. Er gab mir Kraft und ich fing wieder an, mir einen Alltag aufzubauen. Es war nicht das letzte Mal, dass es mir schlecht ging, aber seit dem weiß ich, dass, egal wie tief man am Boden liegt, der schwerste Schritt ist, aufzustehen. Das Weitermachen kommt dann schon.

Vielleicht bin ich manchmal zu hart zu mir selbst, aber ich habe mir geschworen, mich nie mehr so fallen zu lassen, nie mehr diese Sachen an mich heranzulassen, sondern mich immer nur auf das Positive zu konzentrieren.

Dies hat mir auch geholfen über den Vorfall im Mai hinweg zu
kommen.

Es geht mir gut, trotz allem was passiert ist. Ich lebe ein Leben von dem vielleicht manche träumen mögen, deswegen versuche ich es, so gut es geht, zu genießen und die kleinen so wie die großen Dinge zu schätzen.

Die Fotos zu diesem Beitrag hat die liebe Sonja gemacht. Eine Fashionbloggerin, deren Stil ich sehr bewundere! Danke dir, Sonja!

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Ohrringe: Thomas Sabo
Bluse & Hose: via The little black cat
Tasche: Chloé Drew Bag
Schuhe: Peter KaiserKette: Isabel Marant

Fotos: Sonja von fashiontweed

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