Wie sieht eine typische Woche bei mir aus?

Einige haben mich via Snapchat (@leonie-rachel) gefragt, wie denn mein Tagesablauf so aussieht.
Wie ihr wisst, bin ich selbstständig und arbeite von zu Hause aus. Es ist nicht immer ganz einfach hier einen geregelten Tagesablauf zu haben.

Aber die meisten Wochen schauen dennoch gleich aus.

1. montag

Montag

Bei mir beginnt jeder Wochentag gleich: mit einer Tasse schwarzem Tee mit Milch. Meistens bereite ich diesen vor, gehe zum Laptop, beginne mit den Mails und vergesse darauf. Bis ich mich dann eine Stunde später erinnere und ihn kalt genieße.

Als Selbstständige sind Montage eigentlich nicht so schlimm. Aber ich versuche den Montags-Hate-Vibe, den ich als Angestellte hatte, zu pflegen, indem ich an diesem Tag gerne das „unbeliebte“ Zeug erledige: Steuer, Mails, Pitches vorbereiten, usw..

Aber wie jeder surfe ich zwischendurch auf Facebook oder Instagram. Nur, dass ich das als „Arbeit“ verbuchen kann. Ich like, kommentiere und finde den einen oder anderen Account, dem ich dann folge.

Normalerweise versuche ich mir meinen Montag komplett frei zu halten für die Arbeit, aber manchmal habe ich Nachmittags ein paar Meetings und dann heißt es Make-up-Time. Das ist dann meistens auch der Moment, wo ich mich wieder wie ein Mensch fühle, nachdem ich das Wochenende und den halben Montag in Jogging-Klamotten verbracht habe.

2. dienstag

Dienstag

Wahrscheinlich der produktivere Tag als Montag, denn meistens schreibe ich am Vormittag Texte oder mache Fotos (indoor – z.B.: Beauty-Produkte oder Food). Es fällt mir auch leichter meine Mails zu ignorieren. Wer mir montags nicht geschrieben hat, hat Pech gehabt-  nein, Scherz! Nur bin ich dienstags wirklich produktiver. Ich starte früh und arbeite bis 16.00 durch.

Dann gehe ich mit meiner Mum und Tante D zum Sport.

Wenn dienstags ein Event ist, lasse ich dieses fast immer ausfallen. Denn, ich hasse nichts mehr als Dienstag-Events. Der Tag gehört mir und außer meinen Liebsten will ich da niemanden sehen. Ab und zu motiviert mich ein Freund/ eine Freundin zum After-Workout-Beer-And-Pizza. Ich rechtfertige das Bier immer mit „Elektrolyte nach dem Sport“ und die Pizza als Kraftfutter fürs Training. Kompletter Bullshit, aber ich bin wirklich nicht gut darin, mir selbst was zu verbieten.

Ps.: Der Text wurde auch dienstags geschrieben und es gab Pizza!

3. Mittwoch

Mittwoch

Der beste Tag für Events oder Meetings am Vormittag. Keine Ahnung wieso, aber ich bin prinzipiell an einem Mittwoch besser gelaunt, wenn ich mich vormittags mit jemanden getroffen habe. Danach stürtze ich mich beschwingt in die Arbeit. Ab und zu shoote ich an dem Tag auch Outfitposts.

Das einzige was ich dann nicht hören will, ist „Du siehst müde aus!“. Keine Ahnung, wieso ich das immer mittwochs höre, aber hallloooo, es lag ja auch Montag und Dienstag hinter mir!

Generell sind meine Mittwoche eher fad. Meistens lass ich mir an einem Mittwoch die Nägel machen oder gehe zu meiner Friseurin.

4. Donnerstag

Donnerstag

Der wohl beste Tag der Woche. Ich liebe Donnerstag. Er hat alles was man braucht: Workflow & Party.  Ein typischer Donnerstag beginnt harmlos, ich erledige Zeug, was halt so  anfällt. Meistens plane ich, was ich am Wochenende alles erledigen muss, schlage ein wenig Zeit tot und gegen Nachmittag geht es zu einem Event. Tja, Donnerstag-Events sind fatal. Wer an einem Donnerstagabend ein Event ansetzt, weiß was passieren wird: Eskalation.  Na gut, nicht jeder Donnerstag ist so spektakulär, aber die meisten. Und ganz ehrlich, wer katert nicht gerne ein wenig im Büro. Denn, Freitag ist alles egal.

5. freitag

Freitag

Wenn deine Donnerstagabende so aussehen, wie meine, kommst du wahrscheinlich erst am Freitag zuhause an. Dann heißt es, bekämpfe die Überreste der letzten Nacht. Mein Lebensretter: Gatorade. Mit diesem Wundermittel habe ich es nach einer sehr langen Nacht immer noch geschafft in der Früh halbwegs zu den Lebenden zu gehören.

 

Freitagnachmittag ereilt mich, egal was am Vorabend war, spätestens um 15 Uhr ein Tief. Da muss Kaffee her, dies führt meistens dazu, dass ich spätestens um 16 Uhr die ersten SMS verschicke mit „Hey, was machen wir heute Abend?“. Was ich spätestens um 20 Uhr bereue, weil ich alt bin und einfach nur auf meine Couch will.

Ja Kinder, ab 25 Jahren steckt man nicht mehr alles so weg. Die Zeiten „3-Tage-Durchmachen“ ohne Anflug von Müdigkeit oder Kopfschmerzen, gehören spätestens ab dem 25. Geburtstag der Vergangenheit an. Aber dennoch lässt es sich ganz gut feiern, also keine Angst.

Tagesablauf eines Bloggers

Hoch die Hände, Wochenende!

Wer meinem Snapchat Account folgt, weiß, mein absoluter Lieblingsspruch. Eigentlich ist es für mich beinahe gleich,ob es Wochenende ist oder unter der Woche.

Meistens shoote ich Outfitposts und bereite ein paar Texte vor. Die meiste Zeit verbringe ich aber mit meiner Familie und Waldi. Beinahe jeden Sonntag gehe ich Sport machen mit meiner Mum und fahre dann mit Waldi und ihr raus ins Grüne. Am Abend gibt es dann das typische Sonntagsfamiliendinner, welches ich nie verpasse, egal was ist! Mein absolutes Highlight der Woche!

Und dann beginnt es wieder vor vorne!

 

12 Comments

  • Jo sagt:

    Was für ein schöner, lebensnaher und interessanter Artikel. Ich habe deinen Blog heute erst gefunden, aber mag ihn schon. 🙂 Besonders das Design auf der Startsseite ist super!

    Viele Grüße
    Jo

  • Emma sagt:

    Sehr interessanter Post! Ich gehe auch am liebsten am Donnerstag aus
    Liebe Grüße
    Emma von http://www.thecasualissue.com

  • Lisa sagt:

    Hallo Leonie,
    es liegt mir fern über dich oder deinen Lifestyle zu urteilen, aber ich denke es gibt sehr viele Blogger, die sich damit überhaupt nicht identifizieren können und auch einen ganz anderen Tagesablauf haben. Insofern fände ich es super, wenn du deine Headline wahrheitsgetreu formulieren könntest. So, wie sie formuliert ist, entsteht in der Öffentlichkeit ein Bild von Bloggern, das wohl auf einige, aber sicher nicht auf alle zutrifft. Vermehrt kommen mir solche einseitigen Darstellungen sowohl auf Blogs als auch in anderen Medien unter und ärgern mich, weil sie eine Art von Bloggerin aus der so vielfältigen Bloggerszene als „den typischen Blogger“ darstellen. Und das ist einfach falsch. Die Vielfalt an Blogs, sowohl was Themen als auch Menschen betrifft, ist nämlich super. Nicht jeder Blogger kann/will so dargestellt werden wie ein Beispiel einer Lifestyle-Bloggerin. Wenn man ein eigenes Medium betreibt, ist es aus meiner Sicht notwendig, eine gewisse Sorgfalt walten zu lassen, bei dem, was man schreibt, besonders in Headlines.
    Ich hoffe du verstehst, was ich meine.
    Liebe Grüße
    Lisa

    • Lisa sagt:

      Ah sorry – ich hab grad gesehen ich bin ja total im Irrtum. Auf Facebook steht als Headline: Tagesablauf eines Bloggers. (Dort wurde mir der Artikel grad geschickt)
      Sorry, vergiss mein Kommentar, so wies hier am Blog steht ist eh klar formuliert, dass es DEINE typische Woche ist. Very sorry!!! Nimms mir nicht übel – kannst ihn gerne löschen.

    • Liebe Lisa,

      ich nehms dir nicht übel. aber auch anhand der bilder sollte jeder merken, dass es ein lustig gemeinter text ist – egal zu welcher headline 🙂 die meisten wochen bei mir sind so fad, wie die einer steuerbraterin 🙂 meetings, viel pc-arbeit, usw.

      liebste grüße leonie

  • Carina sagt:

    Richtig cooler Artikel. Ich finde es immer so interessant zu sehen, wie andere ihre Woche gestalten 🙂
    Alles Liebe, Carina von the golden avenue

  • Huhu liebe Leonie-Rachel 🙂

    Ein sehr schöner und interessanter Beitrag – ich liebe solche Blogposts generell *-* Wenn man als Leser ein bisschen mehr von hinter den Kulissen erfährt 🙂

    Ich wünsche dir noch ein wundervolles Wochenende und alles Liebe,
    deine Rosy ♥

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