Blogger Tipp: 11 Home Office Organizing Tricks I Learned

1. Get dressed every day
Ein Tipp, denn ich erst seit kurzem versuche umzusetzen. Früher habe ich mich in meinen Pyjama zum Computer gesetzt. In letzter Zeit ziehe ich mich an und manchmal schminke ich mich sogar für die Arbeit. So fällt es mir leichter, meine Arbeit, sei sie auch nur von zuhause, als Arbeit zusehen. Man würde ja auch nicht im Pyjama ins Büro gehen.

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2. Define your work space and hours
Ein wichtiger Punkt, den ich bis jetzt sehr vernachlässigt habe, aber seit ich in meiner neuen Wohnung bin, eingeführt habe. Punkt 9 Uhr starte ich spätestens mit meinem Arbeitstag, manchmal auch ein wenig früher.  Klar, wird es an manchen Tagen länger, an manchen kürzer, aber ich versuche pro Tag eine Uhrzeit festzulegen, wo ich aufhöre zu arbeiten. So vergeude ich dazwischen nicht zu viel Zeit mit anderen Dingen.
Gearbeitet wird ausschließlich am Schreibtisch, etwas was mir sehr schwer fällt, da ich gerne besonders abends noch ein wenig auf der Couch arbeite. Aber ich habe es mir vorgenommen, die Abende frei zu halten für Freunde, Familie und Waldi.

3. Take breaks
Eigentlich gehört dieser Punkt zu Punkt 2 dazu. Als ich noch in einem Büro gearbeitet habe, gab es die Mittagspause immer zur gleichen Zeit, aber auch die Kaffeepause am Nachmittag war fix eingeplant. Seit ich selbstständig arbeite, variieren meine Pausen und oft esse ich zu Mittag gar nichts, weil ich vergesse. Ich bin Waldi sehr dankbar, da er mich zu Pausen zwingt, weil er raus muss. Seit ich mir fixe Essens- & Rausgeh-Pausen ausgemacht habe und in dieser Zeit auch nicht Social Media mache, sondern mich auf Waldi bzw. aufs Essen konzentriere, arbeite ich viel konzentrierter.

4. Get your technology covered
Als ich mit der Selbstständigkeit begann, merkte ich, dass ich oft nicht das richtige Equipment bei der Hand hatte.
Die wichtigsten Utensilien – neben Papier und Stift – sind für mich:
– Laptop: Als Bloggerin mein Nummer 1 Werkzeug. Ich musste mir dieses Jahr einen neuen kaufen, da mein alter kaputt ging. Ich habe mich für ein MacBook Pro entschieden. Davor hatte ich eines mit großem Bildschirm, diesmal habe ich mich für einen 13 Zoll entschieden, da dieser leichter ist zum Reisen.
Für die Zukunft gedenke ich mir einen Standbildschirm zuzulegen, wo ich meinen Laptop anschließe. Da ich seit meiner Kindheit nur mit Apple-Produkten umgeben war, fiel meine Wahl wieder auf Apple.
– Smartphone: Meine Social Media Arbeit mache ich ausschließlich mit meinem Handy. Aber ich nutze es auch oft, um neue Inspiration zu bekommen. Deswegen finde ich den HP All-in-one Drucker sehr praktisch. Denn HP bietet eine eigene Social Media Snapshot App kostenlos an, die das Drucken direkt von Instagram, Facebook & Co. ermöglicht.
– Kalender: Ich stehe einfach auf meinen Filofax Kalender. Auch wenn es manchmal ein Handikap ist, dass ich alles analog eintrage, aber nie meinen Kalender mitnehme, lasse ich mich nicht auf Handy-Kalender ein.
Für mich ist es wichtig, etwas aufzuschreiben, dann merke ich es mir besser. Der Kalender liegt immer neben meinem Laptop.
– Kamera: Meine Canon 600D ist mein treuer Begleiter auf Reisen und wenn ich zuhause fotografiere. Für zwischendurch nutze ich mein Iphone, aber meine Fotos für den Blog mache ich ausschließlich mit ihr. In letzter Zeit überlege ich aber zu einer Olympus zu wechseln. Da die Canon relativ schwer ist, besonders die Objektive. Mal sehen.
– Objektive: Mein Lieblingsobjektiv ist das 50mm 1:1.4. Es ist ideal für Porträtaufnahmen oder wenn  ich Essen fotografiere. Ab und zu nutze ich es auch für Outfitposts. Für Reisen greife ich gerne zum Standardobjektiv 18-55mm. Eine Zeit lang habe ich es nie mitgenommen, seit einiger Zeit nutze ich es wieder mehr.
– Stativ: Es war zwar ziemlich teuer, aber das Manfrotto Stativ hat sich definitiv ausgezahlt. Besonders durch das Umlegen der Mittelsäule von der Vertikalen in die Horizontale hat sich als sehr praktisch erwiesen.
– Drucker:  Der HP DeskJet 3720 (kann drucken, scannen und kopieren) hat sich definitiv als Office-Highlight entpuppt. Da er der kleinste All-in-One-Drucker ist, passt er überall hin und ist schnell auf- bzw. abgebaut. Bei einer kleinen Wohnung, so wie meiner, ist es ziemlich praktisch, dass man ihn wegräumen kann, wenn er nicht in Gebrauch ist.

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5. Brainstorming Day
In vielen Firmen ist es Gang und Gebe, dass man sich zusammensetzt und über kommende Projekte spricht oder die letzte Woche reflektiert. Als selbstständige Bloggerin hat man so etwas nicht. Aber ich habe mir angewöhnt, mich an einem Tag der Woche, meistens Freitags, hinzusetzen und mir die Statistiken der letzten Woche anzusehen, zu schauen, was funktioniert hat und was nicht. Themen für die kommende Woche auszuarbeiten, To-Do-Listen zu schreiben und mein Moodboard zu überarbeiten.

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6. Have a moodboard
Oft entdecke ich Bilder, Sprüche auf Instagram oder Facebook, die mich inspirieren. Die gemachten Screenshots geraten aber leicht in Vergessenheit. Durch die leichte Handhabung des HP All-in-One Druckers kann ich diese Screenshots super easy vom Handy aus ausdrucken während ich auf der Couch sitze und gestalte dann mein Moodboard. Es hilft mir oft Neues auszuprobieren, wenn ich gerade das Gefühl eines Tiefs habe.

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7. Reduce meetings and events
Ein Tipp, den mir die liebe Nina nahegelegt hat. Ich bin früher gerne und viel auf Events gegangen und habe auch schnell bei Meetings zugesagt. Seit einem Monat reduziere ich dies. Besonders enttäuscht war ich von Meetings, die mir im nach hinein nichts gebracht haben, außer, dass sie mir Zeit gestohlen haben. Ich kann jedem raten, vorher per Telefon oder Mail abzuklären,worum es denn genau geht.
Events sind besonders als Blogger am Anfang wichtig, um Kontakte zu knüpfen. Aber im Endeffekt rauben besonders Events, die unter Tags sind, einem nur wertvolle Arbeitszeit.

8. Close your E-mails
Früher habe ich mein Mail-Programm nie geschlossen. Das habe ich seit einiger Zeit geändert. Morgens checke ich meine Mails, beantworte diese oder schreibe selber welche. Dann drehe ich das Mail-Programm ab. Am Nachmittag und am Abend schaue ich dann nochmals rein. Emails, die keine Relevanz haben, lösche ich sofort. Ich versuche oft, die Mail gleich nach dem Lesen zu beantworten und nicht immer in den „zu bearbeiten“ Ordner zu schieben. Leider geraten Mails dadurch oft in Vergessenheit. Besonders jetzt, wo es so stressig bei mir war, habe ich oft Mails vergessen. Weshalb ich mich jetzt oft am Ende des Tages nochmal hinsetze und alle Mails durchgehe, ob ich nichts vergessen habe und schaue, dass der „zu Bearbeiten“ Ordner leer ist.

9. Define Your To-Dos and Goals (everyday)
Der letzte Task an jedem Tag ist für mich die To-Do-Liste für den nächsten Tag zu schreiben. Besonders, wenn man es verschriftlicht, kann man nichts vergessen und so vergeudet man am nächsten Tag nicht Zeit damit. Ich versuche, nicht zu viele Punkte anzugeben. Bei einem 8,5 Stunden Tag, schaue ich, dass ich 5 Stunden verplane und ca. 40% Pufferzeit für Unvorhergesehenes habe.
Ich plane in Zeitblöcken: Emails beantworten & schreiben, Texte schreiben, Fotos machen, Beiträge einplanen, usw. Diese Zeitblöcke haben oft Unterkategorien, z.B.: Texte schreiben: „Home Office Tipps“, „Outfitpost“, etc.

Ein kleiner Tipp zur Tagesplanung: mit dem Unangenehmsten beginnen. In meinem Fall täglich Mails und einmal wöchentlich Buchhaltung.

Aber auch die Ziele sollte man genau definieren. Am besten täglich. Jeder kann für sich definieren, welche Ziele er erreichen will. Dem einen sind die Like-Zahlen wichtig, dem anderen Ziele, wie viele Beiträge pro Woche online gehen sollen.

10. Keep things tidy
Ich kann euch gar nicht sagen, wie schwer mir dieser Punkt fällt. Ich bin ein sehr chaotischer Mensch. Aber am besten arbeite ich an einem sauberen Schreibtisch in einer ordentlichen Umgebung. Weshalb ich jetzt immer sehr viel Wert darauf lege, dass es nie zu einem Chaos kommt. Wöchentlich erledige ich meine Buchhaltung. Ich habe mir angewöhnt, Rechnungen sofort auszudrucken und einzuordnen als „Unbezahlt“. So gerät nichts in Vergessenheit.
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11. Don’t Mix Work With Personal Life
Da ein großer Teil meiner Arbeit auf Social Media Kanälen stattfindet, verzettle ich mich oft in Chats mit Freunden oder beim Stalken von Bekannten.
Eigentlich wollte ich einen Blogpost auf Facebook teilen und finde mich wieder auf dem Profil von XY, wo er/sie 2014 auf Urlaub war. Es geht schnell und schon ist man abgelenkt. Ich denke, da geht es vielen nicht anders. Ich versuche mich daher an meine To-Do-Liste zu halten sowie Facebook und WhatsApp während der Arbeitszeiten abzudrehen. Mit meinen Freunden telefoniere ich bei den Gassi-Runden mit Waldi und vermeide so langes hin und her Geschreibe auf WhatsApp. Aber auch Sprachnachrichten gehen schneller als schreiben. Also greife ich immer mehr zu diesen Tools.
Da ich räumlich mein Arbeitszimmer nicht von meinem Wohnzimmer trennen kann, versuche ich Abends einfach die Arbeitsgeräte: Laptop, Drucker, Kamera & Co. wegzuräumen. Home Office Organizing Tricks

In freundlicher Zusammenarbeit mit HP.

5 Comments

  • Milli sagt:

    Wenn man deinen Post so liest klingt das wirklich alles so einleuchtend und einfach. Deine Tipps sind eigentlich so logisch, aber die Umsetzung … 😀 Ich blogge zwar nicht Vollzeit aber Disziplin ist beim bloggen das A und O, egal ob als Selbstständige oder neben dem Beruf. Mal schauen, ob ich mit der Zeit deine Tipps besser umsetzen kann als im Moment.

    Liebe Grüße, Milli
    (http://www.millilovesfashion.de)

    • Hallo,

      danke dir für dein Kommentar. 🙂 ich bin selber manchmal etwas schleissig was die Umsetzung betrifft, aber ich merke halt, wenn ich mcih daran halte, dass meine Produktivität steigt. 🙂

      alles liebe Leonie

  • Kathrin sagt:

    Danke für deine wertvollen Tipps :)! Dass mit dem Anziehen und Schminken kenne ich nur zu gut…ich versuch mich da jetzt auch selber mehr an der Nase zu nehmen! Und vor allem eine fixe Uhrzeit, wann ich täglich mit der Arbeit startet, ist so wichtig !:)
    GLG Kathrin

  • Kristina sagt:

    Toller Post, durch den ich erst auf deinen Blog aufmerksam geworden bin! Bei mir ist es momentan auch so, dass ich selbstständig arbeiten muss, aber eben als Studentin und als Bloggerin nebenbei. Dazu kommen noch ein paar bezahlte Jobs und meine Woche ist voll! Da muss man schon ein wenig den Überblick haben, damit man Freunde nicht vernachlässigt und sich nicht zu viel zumutet. Auch ein wirklich guter Content trotz sponsored – das findet man ja nicht immer 🙂

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