5 Tipps für einen guten Schlaf

Studien zeigen, dass 1 von 3 Erwachsenen nicht genug Schlaf bekommt.

Schlafmangel kann zu einer Vielzahl von Problemen führen. Konzentrationsschwierigkeiten, Reizbarkeit und Stimmungsschwankungen sind am „milderen“ Ende des Spektrums angesiedelt, am schwerwiegenderen Ende besteht ein erhöhtes Risiko für Diabetes, Herzerkrankungen und Müdigkeit, die zu Unfällen führen kann. Aber auch die Psyche leidet, so kann es zu einer Zunahme von Depressionen, Angstzuständen und Selbstmordgedanken kommen. Schlaf ist nicht nur wichtig für unser tägliches Funktionieren, er ist auch von entscheidender Bedeutung für unser geistiges Wohlbefinden.

Ich habe sehr oft Schlaf- bzw. Einschlafprobleme, weshalb ich heute mit dir meine 5 Tipps für einen guten Schlaf teilen möchte.

  1. Schalte die Elektronik eine Stunde vor dem Schlafengehen aus

Das ist einer der wichtigsten Tipps. Wer kennt es nicht vor dem Schlafengehen noch schnell mal Instagram checken, den Freunden schreiben und nebenbei noch Netflix schauen.

Das Ausschalten von Laptops, Tablets, Handys und Fernsehgeräten mindestens eine Stunde vor dem Schlafengehen ist unerlässlich. Licht von Bildschirmen unterdrückt das schlafinduzierende Hormon Melatonin und bringt das Gehirn dazu, zu denken, dass es aufgrund der Helligkeit und einer Art von Aktivität wachsam sein sollte.

Ich habe eine Ausnahme und zwar, wenn ich meditieren möchte. Denn dafür nutze ich eine App (Calm). In diesem Fall drehe ich die Mediation auf, aber lege das Handy mit der Vorderseite nach unten ab.

  1. Meditiere, um zu schlafen

Dies ist eine so fantastische Methode zum Einschlafen. Die wahrscheinlich größte Herausforderung ist, das Gehirn so zu trainieren, um überhaupt meditieren zu können.

Ich habe durch Yoga angefangen zu meditieren. Um abends einzuschlafen, verwende ich die App Calm. Da gibt es Meditationsanleitungen und sogar spezielle fürs Einschlafen.

Aber am besten, du probierst einiges aus und findest für dich deine persönlichen Vorlieben heraus.

  1. Ätherische Öle

Es lohnt sich, in eine Duftlampe zu investieren und ätherische Öle zu verwenden. Es gibt bestimmte schlaffördernde Öle wie Lavendel, Ylang-Ylang, Weihrauch und Jasmin. Duft hat eine starke beruhigende Wirkung auf uns und in Kombination mit Meditation können die Entspannungseffekte außergewöhnlich sein.

  1. Schreibe deine Gedanken nieder

Dies kann eine sehr hilfreiche Technik sein. Hol dir ein Tagebuch am besten ein Ringblock und schreibe alle Gedanken auf, die dich beunruhigen. Schreib alles auf, was dich ängstlich macht oder was dich belastet. Absolut alles, was dazu führt, dass du nicht schlafen kannst.

Wenn du fertig bist, reiß die Seite aus deinem Tagebuch, zerreiß sie und wirf sie in den Papierkorb. Wiederhole dabei eine positive Bestätigung für dich selbst: „Ich lasse alle negativen Gedanken aus meinem Kopf.“

Loslassen ist eine große Lektion für den Verstand, und diese spezielle Technik eignet sich gut dafür. Du wirst sehen, dass es sehr hilfreich sein kann und du so leichter zu deinem erholsamen Schlaf findest.

  1. Yoga vor dem Einschlafen

Eine meiner Lieblingsbeschäftigungen ist es eine kleine Yoga-Session vor dem Schlafen gehen einzulegen.

Hierfür schnappe ich mir meine Yogamatte von Gorilla Sports und mache in paar Übungen.

 

Ein typischer Ablauf wäre:
(jede Übung mit beiden Seiten machen bevor es zur nächsten Übung geht)

  • Sukhasana / Schneidersitz
  • Gomukhasana / Kuhgesicht
  • Parivrtta Sukhasana / Twist im Schneidersitz
  • Baddha Konasana / Schmetterlingssitz
  • Marjaryasana / Katze
  • Bitilasana / Kuh
  • Balasana / Kindhaltung mit ausgestreckten Armen
  • Balasana / Kindhaltung mit Armen nach hinten

Wer mit Yoga nicht so viel anfangen kann und lieber Sport macht, findet bei Gorilla Sports viel hilfreiches Zubehör um sich so richtig auszupowern.

Die Bekämpfung von Schlafstörungen ist nicht so einfach. Aber es ist auf jeden Fall machbar und mit den oben genannten Techniken solltest du leichter zu einem gesunden tiefen Schlaf kommen. Chronische Schlafstörungen können oft ein Zeichen für eine psychische oder physische Störung sein. Wenn der Verstand sich nicht selbst ausschalten lässt, muss es einen Grund dafür geben. Es lohnt sich auf jeden Fall, näher darauf einzugehen und potenzielle Probleme zu behandeln.

Versuch in der Zwischenzeit die oben genannten Techniken, um einen erholsamen Schlaf zu fördern. Manchmal kann dieser Kampf entmutigend und schwächend sein, aber mit genügend Willenskraft und Stärke kannst du deine Schlafprobleme ein für alle Mal überwinden.

 

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