Strobing ist das neue Contouring! Oder doch nicht?

Wenn man denkt, man weiß wie Contouring funktioniert, kommt schon der nächste Trend daher: Strobing.
Kim Kardashian machte Contouring zu dem Make-up-Ding, das jeder die letzten Jahre zumindest einmal ausprobiert hat. Wie viele DIY habe ich mir durchgelesen und angesehen? Tausende. Und als ich es endlich beherrschte, kam der neue Trend daher: Strobing.

Anstatt mit dunkleren Farbnuancen zu arbeiten, wie beim Contouring, wird zum Highlighter gegriffen. Im Prinzip ist es Highlighten bis man glitzert wie eine Discokugel.

Viele Magazine schreiben, man braucht kein Puder, sondern nur cremigen Highlighter. Bitte, nicht nachmachen! denn sonst schaut ihr schnell aus, wie der Mittelpunkt jeder Dorfdisko. Jedes cremige Produkt sollte mit einem Puder versiegelt werden.

Was ist der Unterschied zum normalen Highlighten? Es gibt keinen. Die Make-up-Industrie brauchte nur einen besseren Namen, der sich fancy anhört.

Was wird gestrobt? Die wichtigsten Stellen beim Highlighting oder Strobing sind die Stellen, die vom Licht am meisten angestrahlt werden. Also überall dort wo man leicht einen Sonnenbrand kassieren kann. Dazu gehören: Nase, Wangenknochen am höchsten Punkt, Kinn, über den Augenbrauen und für die Mutigen auch ein wenig auf die Stirn.

Warum finde ich den Trend gut? Ich bin ein Fan vom Highlighting/Strobing. Es geht schneller als Contouring und es sieht natürlicher aus, wenn man es richtig macht. Viele Missverstehen Contouring und denken, man muss sich niederpinseln mit Foundation und Puder. Ein leichtes Contouring schadet auch beim Strobing nicht, so werden die Vorzüge, die in jeder von uns steckt, ein wenig betont.

Strobing

Ich verwende für den Look drei Produkte:

  1. Cremigen Highlighter
    Hier habe ich mich für den Radiant Touch von Kiko entschieden. Seine cremige Textur in Stiftform ist perfekt für den ersten Step beim Strobing. Ich habe mich für die Farbe 100 entschieden, da sie besser zu meinem Teint passt.Ich trage den Radiant Touch nur auf den Wangen, bei den Augenbrauen und dem Nasenrücken auf. Auf Stirn und Kinn kommt nur Puder, da ich finde, dass der cremige Highlighter leicht fettig auf diesen Stellen aussieht.
  2. Um den cremigen Highlighter zu versiegeln, verwende ich den Mary-Lou Manizer von the Balm. Die wunderbare Merve hat ihn mir geschenkt und ich bin ihr so dankbar, da er mein absoluter Favorit geworden ist. Es gibt keinen Highlighter, den ich besser finde. Geschweige, ein Produkt, welches ich so gerne verwende.Am Besten verwendet man den Highlighter-Puder mit einem Fächerpinsel. Zumindest trage ich ihn so am liebsten auf. Ich gebe ihn nicht nur auf jene Stellen, wo ich zuvor den cremigen Radiant Toch aufgetragen habe, sondern auch ein wenig auf Stirn und Kinn. Durch die pudrige Konsistenz wirken die Stellen nicht fettig sondern einfach nur strahlend.
  3. Kein Strobing sollte ohne Rouge gemacht werden, denn mit einem zarten Roseton, wirkt das Gesicht natürlich frisch. Es gibt dem ganzen das perfekte Finish. Ich verwende ausschließlich das Sandalwood Pink (120) von L’Oréal Blush Perfect Match. Es passt sowohl im Sommer als auch im Winter zu meinem Teint und durch seine praktische Größe, kann man es überall hin mitnehmen.

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