12 Tipps für Blogger-Anfänger

Heute habe ich 12 Tipps für Blogger-Anfänger. Ich habe schon vor einigen Jahren mit dem Bloggen begonnen und mir alles autodidaktisch beigebracht.
Aber da ich öfter Fragen gestellt bekomme, was ich für wichtig empfinde beim Start eines Blog, dachte ich mir, ich schreibe euch dies mal zusammen.

1. Wähle weise! Ein Blogname soll aussergewöhnlich sein und Wiedererkennungswert haben. Ich hatte am Anfang 1000 Ideen, habe mich dann aber für meinen eigenen Namen entschieden, da ich den wohl bis zu meinem Lebensende behalten werde und er mich auch nicht (an-)nervt.

2. Worüber möchtest du bloggen? Mode? Beauty? Das sind sehr oberflächliche Themen, was wäre dein spezieller Ansatz daran? Was macht dich besonders? Hebe deine Besonderheit hervor, egal ob es humorvolle Texte, ein außergewöhnlicher Stil oder schöne Bilder sind. Ein Punkt, wo ich sage, dass man sich immer weiterentwickelt. Ich habe Phasen, da koche ich gerne und mache dies zum Thema. An anderen Tagen bin ich ganz vernarrt in Lippenstifte und deswegen entstehen mehr Beauty-Posts. Ihr seht, seiner Nische treu zu bleiben, ist schwer. Deswegen hab ich beschlossen, nur mir selbst treu zu bleiben. Eine Nische, die mir nur schwer jemand nachmachen kann.

3. Schreibe regelmäßig. Ich lese gerne Blogs, die zumindest zweimal die Woche posten bzw. wo ich weiß, dass an gewissen Tagen Beiträge kommen. Wenn ich merke, dass sich auf einem Blog mehrere Wochen nichts tut, komme ich nicht mehr so schnell wieder. Und so verhalten sich die meisten deiner Leser auch. Also schreibe regelmäßig und lass sie wissen, was sich in deinem Leben tut.

4. Vernetze dich. Das meiste was ich übers Bloggen gelernt habe, habe ich von anderen Bloggern. Ich bin mir auch nie zu schade, zu fragen, wie jemand etwas macht. Man kann nur von anderen lernen und irgendwann, kann man das Wissen auch weitergeben. Ich verrate gerne mit welchen Apps ich z.B. meine Instagram-Fotos bearbeite. Weil es wird nie jemand genauso machen wie ich. Oft hilft es anderen ihren eigen Stil zu finden. Also keine Angst vor Copycats! Sondern helft euch gegeneinander.

5. It’s all about You. Schreibe ein ansprechendes „About you“, wo nicht nur Firmen deine Email-Adresse finden, sondern auch deine Leser oder vielleicht ein Magazin ein bisschen etwas über dich erfährt. Wie dieses aussehen kann, kannst du dir ja bei deinen Blog-Vorbildern abschauen.

6. Nutze Social Media. Egal, ob Instagram oder Facebook promote deine Beiträge. Wenn du mal eine Schreibblockade hast oder Prüfungsstress, dann poste einen alten Beitrag, die verstauben sonst sowieso nur.

7. Sei ehrlich, du hast dich bei einem anderen Blog inspirieren lassen, dann sag das. Ich habe mich zu diesem Beitrag im übrigen über Pinterest bei diesem Beitrag inspirieren lassen. Klickt auf jeden Fall rein, da findet ihr noch einige guten Tipps.

8. Mach schöne Bilder. Ein Grund für mich einen Blog nicht wieder zu besuchen, sind schlechte Bilder. Das Schrecklichste finde ich, wenn Beauty-Blogs Watermarks auf ihre Bilder setzen. In den meisten Fällen schaut es einfach nur grauenhaft aus und mir sträuben sich die Nackenhaare.
Manchmal ist weniger auch mehr. Lieber ein prägnantes Bild als drei und davon ist eins mittelmäßig. Im übrigen macht nicht immer die teuerste Ausrüstung das beste Bild. Ich schaue mir regelmäßig Tutorials und Fotostrecken an, um auf neue Fotoideen zu kommen.

9. Schreibe vor. Du hast gerade viel Zeit und auch 1000 Ideen, nutze das! Wenn mich die Muse packt, schreibe ich bis zu zehn Texte am Tag. Denn, die Tage, wo man uninspiriert ist oder keine Zeit hat, gibt es leider oft genug.

10. Moodboards. Erstelle dir Moodboards zu Themen, die dich interessieren. So fokussierst du nicht nur Themen, sondern erkennst auch, welche Bildsprache du ansprechend findest und dann kannst du dich daran orientieren.

11. Organisation
Ein Part, denn ich bis heute nicht sehr gut beherrsche.
Immer wieder starte ich einen Contentplan, den ich aber nach einiger Zeit wieder verwerfe.
Dennoch hilft es mir, nicht den Überblick zu verlieren. Das ist besonders wichtig, wenn du regelmäßig etwas posten möchtest, aber deine Leser nicht immer mit den gleichen Themen langweilen willst.

12. Gut Ding will Weile haben.
Ich habe oft das Gefühl, dass besonders Blogger-Neulinge auf biegen und brechen alles sofort haben wollen. Das perfekte Layout, die ganz großen Kooperationen und eine Herde an Lesern.
Das alles geschieht nur nicht so schnell. Klar gibt es einige, die voll durchstarten, aber viele Blogs wachsen langsam. Man soll sich über die kleinen Dinge erfreuen, anstatt den Großen nachzuhetzen. Ich freue mich nach wie vor über jegliche Event-Einladung, als wäre es meine erste und schätze jedes Goodie, sei es noch so absurd (ich sag nur Würstchen bei einer Fashion Week). Und was mir die allergrößte Freude überhaupt macht, wenn mir eine(r) meiner LeserInnen ein nettes Kommentar hinterlässt oder mir jemand über Facebook & Co. wissen lässt, dass er meinen Blog mag.
Ich mach meinen Blog zwar, weil ich es machen will. Aber zu sehen, dass andere gerne meine Beiträge lesen, erfüllt mich mit einer unbeschreiblichen Freude.

 

Foto: CE

33 Comments

  • Yasmeen sagt:

    guten morgen! DAAANKE für diesen Beitrag. Ich finde solche tipps immer wieder nützlich und finde es toll, dass du diese dinge auch teilst! Dein blog gehört übrigens zu den ersten, die ich gelesen habe 😀 wünsche dir noch einen angenehmen wochenstart xx

  • Katii sagt:

    Ich liiiebe solche Beiträge 🙂
    Obwohl ich meinen Blog jetzt auch schon ein Weilchen habe und mir die Dinge eigentlich bewusst wären, ist es echt praktisch, wenn man die noch einmal so schön präsentiert bekommt 😀
    Das mit der About you-Seite hätte ich zum Beispiel komplett übersehen.. die hab ich schon eeewig nicht mehr aktualisiert – das kommt gleich mal auf meine (ewiglange) To-Do-Liste 😀

    Alles Liebe, Katii

  • Tatjana sagt:

    toller Beitrag meine Liebe! 🙂

    Ich habe schon viele „Blog-Tipps“ gelesen & war nicht wirklich schlauer danach. Manchmal waren es eher oberflächliche Tipps oder solche, die exakt auf den eigenen Blog abgestummen wurden. Dann hat man schnell mal das Gefühl, seinen Blog ähnlich gestalten zu müssen um „erfolgreicher“ zu sein & das finde ich schade. Die Tipps sollten doch dazu dienen, dass jeder seinen eigenen Stil findet & weiss, worauf er beim Bloggen achten muss.
    Mir gefällt es daher sehr gut, dass du deine eigene Meinung noch miteinbezogen hast! 🙂

    Dein Schreibstil ist mir sehr sympathisch & ich freue mich auf weitere Beitrage von dir!

    Liebe Grüsse.
    Tatjana von http://www.bloomingveins.com

  • Ursula sagt:

    Hey meine Liebe 🙂 Also ich kann dir in allen Punkten nur zustimmen! Tja und das mit den Goodies und Eveneinladungen … geht mir genauso haha! 😀

    Ich mag deinen Blog übrigens super gerne 😉 <3

    xx Ursula

    http://www.giveherglitter.com

  • Barbara sagt:

    Hallo,

    vielen lieben Dank für Deinen Beitrag. Einige Deiner Tipps kannte ich bereits, aber trotzdem finde ich in Deinen Worte auch neue Gedankensansätze und Sichtweisen.

    Vielen Dank an dieser Stelle für Deine Blogartikel,
    Barbara

  • Noeirie sagt:

    Ich mag deinen Blog total und finde die Tipps sinnvoll, auch wenn ich bereits länger dabei bin! Ich hätte deinen Beitrag übrigens gerne auf Google+ geteilt, aber keinen Button gefunden 😉

  • Viktoria sagt:

    Hallo😊
    Dein Beitrag ist wirklich sehr hilfreich und nützlich, einige Tipps habe ich mir besonders gut durchgelesen. Vielen Dank dafür😊
    Liebe Grüße

  • Kerstin sagt:

    Liebe Leonie, ich bin Neu-Bloggerin und dankbar für jeden Tip und Ratschlag. Was Du schreibst, finde ich sehr ansprechend. Ich frage ganz oft bei Bloggern nach, wie sie ihre Fotos bearbeiten oder welches Equipment sie zum fotografieren benutzen. Mich sprechen auch schöne Fotos am meisten an. Ich muss mit meinem Blog kein Geld verdienen, noch nicht jedenfalls. Ich informiere mich aber trotzdem schon, auf was man achten muss, wenn man Kooperationen angeboten bekommt, weil mich das einfach interessiert. Das Thema ist auch ziemlich umfangreich, weil ich viele Fachwörter gar nicht kenne. Wenn du Zeit und Lust hast, schau doch mal,auf meinem Blog vorbei. Ich würde mich freuen. Vielleicht fällt dir auch was auf , was ich noch besser machen könnte. Bis auf meine Texte, an denen Feile ich noch. Ist ja schließlich noch kein Meister vom Himmel gefallen. Liebe Grüße Kerstin

  • Marjorie sagt:

    Hej liebe Leonie,

    wieder einmal so toll geschrieben und unglaublich gut auf den Punkt gebracht!
    Danke, dass du mich mal wieder an ein paar ganz wichtige Dinge erinnerst … im Moment schwirrt einfach viel zu viel in meinem Kopf rum.

    🙂 Glg Marjorie
    http://viennafashionwaltz.com/

  • SalomonSaloundGecko sagt:

    Hello Leonie!
    Bin gerade an der Planung meines Blogs und an der Themensammlung. Ich bin auch ein unorganisatorisches Irgendwas. Und weil ich erstmal mein Leben organisiere musste, ein Tipp von mir. Lass den Content Plan, und belass es vielleicht bei einem Pool? 😀 Mir macht es immer wieder Spaß meine organisatorischen Mittel zu wechseln und bin jetzt fix bei meiner Google cloud, Google Notizen und Google cal! Root for me and see you soon!

    • Hallo,
      danke dir für dein Kommentar. Ich nutze einen Contentplan um zu sehen welche Themen wann kommen, wo Platz z.B für Kooperation wäre und er hilft mir nicht die Übersicht zu verlieren mit enzelnen Themen.
      Ob das jeman gerne bei Google macht oder wie ich händisch mit einem Blatt Papier muss jeder selber wissen 🙂

      Liebe grüße leonie

  • Lisa sagt:

    Liebe Leonie,
    vielen Dank für die hilfreichen Tipps. Den Tipp bezüglich des Moodboards finde ich echt klasse. Auf die Idee wäre ich selbst nie gekommen! Danke dafür 🙂

    Liebe Grüße, Lisa
    http://lillyinlovewithlife.blogspot.co.at/

  • Anja sagt:

    Ein toller Beitrag zum Thema. Ich hab schon viele Artikel über Blogtipps gelesen, die weit weniger hilfreich waren. Du hast, glaub ich, die wichtigsten Punkte prägnat zusammengefasst. Vor allem der 2te Punkt hat mir sehr gefallen. Es heißt ja immer man soll seine „Nische“ finden, aber so wie du das beschreibst (also dass man selbst seine Nische ist) habe ich’s noch nie gesehen. Ich hab mir einfach irgendwann gedacht „Pfeif auf die Nische und mach einfach!“ 😂Danke jedenfalls, ich glaube diese Einstellung werde ich mir auch aneignen 😊
    Alles Liebe,
    Anja

    http://cupofmay.com

  • Sabrina sagt:

    Vielen Dank für diesen tollen Beitrag! Auch ich stöber immer wieder mal und versuche mir Tipps zum Bloggen zu holen, aber so prägnant und deutlich formuliert haben es wenige 😉 Die Organisation ist bei mir auch so eine Sache. Das mit dem Vorschreiben werde ich auf jeden Fall regelmäßiger in Angriff nehmen. Ich befinde mich gerade am Ende meines Studiums und die letzten Prüfungen und die Abschlussarbeit und nehmen leider sehr viel Zeit in Anspruch.
    Vielen Dank dir auf jeden Fall! 🙂
    Liebe Grüße
    Sabrina

  • Miss Amyable sagt:

    Echt nützliche Tipps! Ich finde es ist einfach am wichtigsten, dass man den Lesern zeigt, dass man gerne schreibt und es von Herzen kommt. Und auch wenn es bei Anfängern (wie auch bei mir) nicht sofort zu DEN Kooperationen oder Kommentaren kommt, wie du sagst: Gut Ding braucht Weile! (:

    Lieben Gruß,
    Amy | missamyable.com

  • Mia sagt:

    Ein Super Beitrag, Danke. Sehr gut zusammengefasst, wir werden deine Tipps befolgen. Wir sind erst vor zwei Monaten gestartet, freuen uns über solchen Beiträge, die machen Mut und sträken Druchhaltenvermögen 😉

  • Alex L sagt:

    Hallo Leonie-Rachel,
    ich habe dich eben gezielt in Google gefunden, weil ich mir welche „blogger-tipps“ ansehen wollte. Nach diesem Thema suche ich seit ein paar Tagen und erhoffe mir dadurch neuen Input und etwas zu Inspiration. Es ist sehr erfreulich zu lesen eben gewesen, dass du netzwerkst und es so handhaben möchtest.

    Als Blogger-Neuling wäre es wichtig schon mal die nötige Ausdauer an den Tag zu legen. Es sind sehr viele junge Blogs in Google existent, die nicht mehr betreut werden. Es ist sehr schade drum, lässt sich aber nicht ändern. Mit den Bloggern ist es auch ein Kommen und Gehen und aber wenn jemand nach einem Jahr immer noch bloggt, dann kann es mit weiterer Motivation weitergehen.

    Auch empfehle ich einem jeden Neublogger, gleich von Anfang an, auf anderen Blogs zu lesen. Im Normalfall abonniert man so nur themen-ähnliche Blogs und bleibt über das Geschehen dort auf dem Laufenden. So kannst du dich stets verbessern und weiter entwickeln, was ich noch nach etlichen Jahren als Blogger haben will. Daher meine unzähligen Feedback-Wochenenden, an welchen Blogs mit Feedback versehen werden.

    Als Anfänger kann es nicht schaden, sich um das Blog-Design zu kümmern. Es muss responsive sein, weil es immer mehr mobile Besucher da draussen gibt. Das geben wir denen doch einmal 🙂

    Ich muss mich selbst sehr gut organisieren können, denn ich beposte zur Zeit ein paar Dutzend Projekte. Sicherlich ist es sehr mühsam, aber ich setze mir stets neue kleinere Ziele, die ich nicht aus den Augen lassen möchte. So kommt die Motivation und wenn noch Feedback kommt, dann packt es mich an und ich mache weiter.

  • flowergirl sagt:

    Hey😘
    Ich bin gerade zufällig auf deinen Blog gestoßen und WOW😲 Ich finde deine Seite sooo cool!!! Oh habe vor mir demnächst selber einen Blog zu erstellen und deine Tipps werde ich mir auf jeden Fall zu Herzen nehmen!❤️
    xx Lilli

  • Sehr schön geschrieben! Ich finde Blogger sollten sich gegenseitig helfen und öfters entsteht aber so eine „competition“ die mir halt nur doof ist. Und das mit den Events geht mir genauso – ich freue mich immer wie ein Kind, auch wenn ich dann doch viele nicht besuchen kann weil sie ihn Wien sind =(

    xoRosie // Curvy Life Stories

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.