About my last trip: Berlin Tipps für ein verlängertes Weekend

Wie war Berlin?

Es ist schon eine gefühlte Ewigkeit her, als ich in Berlin bei den German Press Days war.
Weil ich oft von euch gefragt werde, wo man in Berlin gut essen kann oder welche Aktivitäten ich sonst so empfehlen würde, dachte ich mir, ich schreibe mal die aktuellsten zusammen.

Da ich diesmal 5 Tage in Berlin verbrachte, hatte ich auch ein wenig mehr Zeit.

Die Press Days waren ein riesen Spaß und ich freue mcih darauf nächstes Jahr wieder zu kommen!

Me going crazy in the Zalando Showroom.

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Wo in Berlin schlafen?
Geschlafen habe ich dieses Mal im Vienna House Easy Berlin. Das Zimmer war ein Traum, super hell und total ruhig. Ich wollte aus dem kuscheligen Bett gar nicht mehr heraus. Ich liebe es zu reisen. Was mir aber oft schwer fällt, ist für eine Nacht wirklich loszulassen, zu entspannen und gut zu schlafen. Dies konnte ich bei meinem Aufenthalt im Vienna House Easy Berlin wirklich nicht behaupten. Fast hätte ich meine Termine verpasst, weil ich das Bett nicht mehr verlassen wollte. Generell war es so angenehm ruhig in dem Hotel, wie ich es selten erlebt habe. Kein Staubsaugen um 7 Uhr in der Früh und auch die anderen Gäste waren wie Mäuschen, ich habe nie eine Mucks mitbekommen. Das Frühstück war der Hammer. Ich habe selten ein so gutes Hotelfrühstück bekommen. Die Auswahl war zwar klein, diese wurde aber mit viel Liebe dekoriert und schmeckte vorzüglichste. Das Einzige was ich beim Frühstück zu bemängeln hatte, war die Lautstärke. Denn es hallte leider in den Räumlichkeiten. Da ich die ersten Nächte alleine im Hotel verbrachte, Johannes kam nach, fand ich es auch sehr schade, dass es keine Bar gab. In vielen Hotels gibt es im Frühstücksbereich eine Bar, für Leute die alleine reisen, wo man nicht auf einen leeren Sessel gegenüber starrt, sondern raus aus dem Fenster sieht.
Seit ich viel allein unterwegs bin, schätze ich diese Plätze sehr, weil sie einem einfach ein angenehmeres Gefühl geben.

Die Zimmer waren, wie gesagt, wirklich super schön und sauber.
Ich liebte die kleinen Details, wie zum Beispiel eine Scheibe mit Songs über Berlin, die an der Wand hing oder dass der Teppich die Skyline von Berlin abbildete. In diesem Zimmer ließ es sich super entspannen und relaxen bevor es in die Stadt ging.
Auch die Lobby lud zum Verweilen ein. Ich arbeitete am ersten Tag in der Lobby, weil es dort einfach so schön war und der Kaffee super lecker schmeckte.

Und eines muss ich hier an merken, als ich in der Lobby saß, beobachtete ich die Dame an der Rezeption und mir fiel einfach auf, dass sie nicht nur sehr um ihre Gäste bemüht war, sondern einfach jedem ein ehrliches Lächeln schenkte. Ihre positive Ausstrahlung war wie ein Lauffeuer und jeder der das Hotel verließ oder hereinkam, ließ sich von dem Lächeln anstecken.

Mir persönlich half die Dame an der Rezeption auch sehr. Da ich am ersten Tag ein wenig überfordert war, wie ich von Ort zu Ort komme, erklärte sie mir alles sehr genau. Ich konnte sogar mein Ticket für die S-Bahn an der Rezeption kaufen, was ich sehr praktisch fand.

Die Lage (bei Landsberger Allee) ist ideal für Menschen, die in wenigen Minuten mit der Straßenbahn in Berlin Mitte sein wollen, aber sonst lieber Ruhe haben. Auch die S-Bahn ist in einer Minute zu Fuß erreichbar und bringt einen zu vielen wichtigen Stops in Berlin. Für mich war es super, denn meine Termine fanden fast ausschließlich in Mitte statt.

Das Vienna House Easy Berlin bietet ein gutes Preis-Leistungsverhältnis und alles in allem war ich sehr froh über meine Hotelwahl und komme auf jeden Fall gerne wieder.

Wo in Berlin essen?
Ihr wollt koreanisch Essen in Berlin? Dann müsst ihr unbedingt ins YamYam schauen.
Die Einrichtung ist super schlicht, weiße Tische, weiße Wände, weiße Bänke. Gefühlt 1000 Leute stellen sich an und warten, dass ein Platz frei wird. Ich war nur froh, dass meine Leute schon auf mich warteten und ich gleich einen Platz hatte. Keine Standard-Asia-Gerichte sondern Gerichte wie Bibimbap warten auf dich. Es gibt für jeden etwas, Fleisch, vegetarisch, vegan, nichts bleibt unerfüllt. Mir hat es extrem gut gefallen und ich werde 100% wieder dort essen. Dennoch muss ich gestehen, dass die Bänke zum Sitzen der Horror sind, aber vielleicht bin ich einfach zu verwöhnt. Aber nichtsdestotrotz will ich noch mehr von der Karte ausprobieren.

Das Mavericks ist ein Casual-California inspiriertes Lokal (surf’n’turf) Nähe Landsberger Allee.
Es hat ein ziemlich cooles Ambiente, gespickt mit Cali-Love. Man kann gar nicht glauben, dass man in Berlin ist, sondern denkt eher man kommt gerade vom Surfen zurück.
Das Essen ist eine gute Mischung aus aus Burger, Steaks und Salaten, mit Einflüssen aus Asien, Mexiko, Europa und natürlich dürfen kalifornische Gaumenfreuden nicht fehlen. Die Maki-Rolls und auch der Burger waren ausgezeichnet.

Die Cocktails hätten eine Spur stärker sein können, denn ich hatte einen Long Island Icetea und merkte nichts davon. Aber dennoch war es ein gelungener Abend, den wir absolut genossen hatten.

Preislich ist das Restaurant etwas teuerer. Denn in Berlin kann man schon für sehr wenig Geld sehr gut essen gehen. Uns Wienern würden die Preise nicht schocken und für das Ambiente und die aussergewöhnlichen Maki-Rolls zahlt man gerne etwas mehr.

Wo gute Cocktails trinken?

Wohl die leckersten Cocktails in Berlin findet man im Chada Thai.

Wo in Berlin fortgehen?
Mein absoluter Berlin-Fortgeh-Tipp geht an das Sankt Georg. Dirket am Moritzplatz gibt es den unscheinbaren Laden Sankt Georg. Durch den Hinterhof, eine kleine Treppe hinunter, wartet das Paradis für alle Black Musik Fans. Das Publikum ist nicht nur hip, sondern auch wunderschön. Als ob man allen schönen Menschen Berlins gesagt hat, sie sollen doch bitte ins Sankt Georg kommen. Ich habe es geliebt, die Stimmung war elektrisierend und ich hätte die ganze Nacht durchfeiern können, wäre nicht das Thema Berghain aufgekommen. Aber eines kann ich euch versprechen. Ich komme wieder!

Ich habe den Fuchsbau als ich noch in Berlin gelebt habe, geliebt und auch bei meinem letzten Besuch war ich kurz dort. Es ist einfach eine angenehme Kneipe mit netten Leuten und gutem Bier. Dann hat es uns in die Weserstraße verschlagen, wo eine Bar neben der anderen steht. Wer auf gutes altes Bar-Hopping steht, ist hier genau richtig.

Keine Empfehlung, sondern eher mein persönlicher Alptraum: Haus am See. Damals mochte ich die Bar nicht und auch dieses Mal war sie mir unsympathisch. Keine Ahnung wieso, aber diese Bar und ich stehen unter keinem guten Stern. Die Preise sind zu hoch und die Leute eher anstrengend. Aber vielleicht sollte ich es ein letztes Mal noch probieren? Mh, oder einfach nicht.

Was sonst?
Dieses Mal probierte ich in Berlin etwas ziemlich cooles aus und zwar ein Escape Spiel.
Das Spiel hieß „Kidnapped“ und war ab 18 Jahren. Ich liebe Escape Spiele und bin sicher keine Mimose wenn es um Horror & Co. geht. Aber dieses Spiel ließ meinen Blutdruck steigen und ich muss gestehen, teilweise hatte ich wirklich Angst. Man muss sich da zwar immer sagen, es geht vorbei und es ist alles nur ein Spiel aber die Effekte waren unglaublich.
Allein schon zu Beginn, wo man Masken aufgesetzt bekam und angekettet wurde, kam mir wie in einem Saw-Film vor. Aber ich will euch nicht zu viel verraten, probiert es am Besten selber aus: Escape Berlin. Ich werde definitiv wiederkommen und das Spiel „Sherlock Holmes“ ausprobieren oder „Schnapsladen“, denn da darf man trinken, was ich mir sehr lustig vorstelle. Im übrigen gibt es die Escape-Spiele in vielen anderen Städten.

Berlin Tipps für ein verlängertes Weekend

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