Basebox – Sauer macht anscheinend doch nicht lustig

Sauer macht lustig, heißt es bekanntlich. Leider stimmt dies nicht wirklich. Denn wir essen oft viel zu viel säurebildende Lebensmittel und diese tun uns in der Menge nicht gut. Basisch ernähren um sich zu entgiften, ich habe es getestet.

Wie ich mich bisher ernährt habe 

Ich esse was ich will, wann ich will und wie viel ich will. Mein Glück sind meine guten Gene, sonst würde ich schnell anders aussehen. Denn ich esse oft nur 1-2 täglich dafür immer recht spät und dann die volle Ladung Kohlenhydrate. Fast Food wie Pizza, Döner, Burger & Co. gibt es bei mir oft mehrmals die Woche und ich trinke auch gerne Bier bzw. Alkohol. Ich verbrauche alleine innerhalb von zwei Tagen eine Packung Milch, weshalb mich meine Umgebung Kalb nennt und man mir schon mal eine Kuh schenken wollte.

Man kann sagen, das ist alles andere als gesund. Weshalb ich mich auch schon ein wenig vor meiner Basenbox-Kur gefürchtet habe.

Ich muss hinzufügen, dass ich aufgrund einer Zahn-OP nicht die vollen 10 Tage machen konnte, dies hat meine Mum übernommen, ihr Fazit und das eines Freundes könnt ihr unten nachlesen.

Was ist die Basenbox? 

Das Wiener Start-up Basenbox kocht basische Gerichte aus Bio-Lebensmitteln und lässt sie per Radkurier ins Büro oder nach Hause liefern. Irgendwann kurz nach 12 trudelt der Kurier bei mir ein und ich bekomme meine drei Gerichte, Abendessen sowie Mittagessen und Frühstück für den darauffolgenden Tag. Dazu ein Brief mit Infos zu den Gerichten.

 

Mein Fazit nach 3 Tagen

Ich fand das Essen gut, ich hatte nur ein Problem mit dem Einhalten von Frühstück, Mittag- und Abendessen. Ich habe morgens einfach keinen Hunger und mir wird von Essen am Morgen einfach schlecht bzw. kann ich danach nicht arbeiten. Weshalb ich oft erst zu Mittag das Frühstück zu mir nahm und sich dadurch, alles etwas verschoben hat. Auch die Regel keinen Kaffee zu trinken, durchbrach ich. Dafür trank ich keinen schwarzen Tee mit Milch in der Früh. Früher war das bis zu einen Liter Tee. Nach Tag drei, war ich aber froh, wieder zu Pasta & Co. greifen zu können. Müdigkeit oder Kopfweh, was oft beim Entgiften auftreten kann, bekam ich nicht. Ich werde dennoch meine Ernährung ein wenig umstellen. Im Sommer ist dies auch um einiges leichter, wenn man zu Salat und frischem Gemüse greifen kann.

 

Fazit von Mama nach 5 Tagen

Am Anfang war ich top-motiviert, obwohl ich diese Kur quasi „zwangsweise“ machte, weil ich für meine Tochter „eingesprungen“ bin. Ich ernähre mich sehr gesund und fand es daher interessant zu sehen, ob sich für mich etwas ändert. Auf den Kaffee am Vormittag konnte ich zwar auch nicht verzichten, aber sonst hielt ich mich brav an alle Regeln. Keine Snacks zwischendurch, stellte für mich kein Problem dar, da ich nie nasche oder snacke. Mein Favorit war eindeutig das Frühstück, denn so bereite ich mir mein Frühstück ansonsten auch zu. Es war immer sehr lecker.

Aber um ehrlich zu sein, konnte ich nach 10 Tagen das Essen nicht mehr sehen. Da ich mir jeden Tag selbst koche, vermisste ich dies ein wenig, obwohl alles aus der Basenbox bio und frisch zubereitet ist. Ich kann die Kur all jenen empfehlen, die sich wieder bewusster mit ihrer Ernährung auseinandersetzen und mit ihrem Körper in Einklang kommen möchten. Man darf aber danach nicht wieder so weitermachen wie bisher. Ich denke, ich werde mich ab sofort einen Tag der Woche komplett basisch ernähren. Mein Ernährungsplan die restlichen Tage, ist zwar nicht weit davon entfernt aber auf Käse und Milch kann ich allerdings nur schwer verzichten.

 

Fazit von J. (männlich) nach 2 Tagen

Ich holte mir die Basenboxen von Leonie ab und versprach wenigsten zwei Tage brav durchzuhalten, So gut es ging, hielt ich mich auch daran. Als ich Leonie gestand, dass ich mit einer Heißhunger-Attacke in einem Fast-Food-Lokal stand und mir ein Nugget nach dem anderen reinschaufelte, musste sie lachen. Gott sei Dank, ich hatte nämlich Angst, dass sie wütend sein würde Meine Ernährung ist sehr Fleisch-lastig. Ich werde einfach nicht satt ohne. Nach Tag eins bekam ich Kopfschmerzen und fühlte mich schlapp. Nach Tag zwei war ich einfach nur grantig. Ich habe versucht durchzuhalten, aber nachdem ich bis spät abends unterwegs war, schaffte ich es einfach nicht und landete – wie gesagt – im Fast-Food-Lokal. Eines ist mir aber durch die Kur bewusst geworden, dass ich meinem Körper mit meiner bisherigen Ernährung nichts Gutes tue. Weshalb ich mir auf jeden Fall fleischlose Alternativen suchen und auch mehr selber kochen werde. Dies tue ich nämlich kaum. Normalerweise esse ich zu Mittag in der Kantine in meinem Job und abends hole ich mir etwas bzw. bestelle ich.

Ich überlege, ob ich nicht alle paar Monate die Basenkur machen soll, vielleicht sogar länger. Aber unbedingt in einem Zeitraum, wo im Büro weniger Stress ist. Mir hat es auf jeden Fall den Anstoß gegeben, etwas ändern zu müssen.

basisch ernähren

(Mir wurde die Basebox kostenlos zur Verfügung gestellt ohne Gegenleistung. Dieser Beitrag ist dadurch entstanden, dass ich es informativ finde für alle die ein wenig was für ihren Körper tun wollen.)

 

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