Mein Leben mit Borderline

Ich habe sehr lange mit mir gehadert, ob ich diesen Text schreiben soll und lange überlegt, ob er online gehen soll. Denn es ist wohl mein persönlichster Text und ich habe das Gefühl, mich dadurch sehr verletzbar zu machen.
Aber es ist mir ein Anliegen offen über dieses Thema zu reden, da ich immer mehr das Gefühl bekomme, dass durch Instagram & Co. eine heile Welt dargestellt wird. Viele schreiben mir oft, dass sie sich schlecht fühlen, weil ihre Welt nicht so aussieht.
Ich kann euch sagen, meine Welt sieht oft nicht so rosig aus. Denn ich falle in extrem tiefe emotionale Löcher, aus denen ich alleine oft nicht mehr heraus komme.
Ich habe Borderline. Ein Satz, den ich früher nicht wahrhaben wollte und jetzt gelernt habe damit zu leben.

Aber was genau ist Borderline? 
„Die Borderline-Persönlichkeitsstörung (BPS) oder emotional instabile Persönlichkeitsstörung des Borderline-Typs ist eine psychische Erkrankung. Typisch für sie sind Impulsivität, instabile zwischenmenschliche Beziehungen, rasche Stimmungswechsel und ein schwankendes Selbstbild
Bei dieser Persönlichkeitsstörung sind bestimmte Vorgänge in den Bereichen Gefühle, Denken und Handeln beeinträchtigt. Dies führt zu problematischen und teilweise paradox wirkenden Verhaltensweisen in sozialen Beziehungen und sich selbst gegenüber. Dadurch kann die Borderline-Störung oft zu erheblichen Belastungen führen und sowohl die eigene Lebensqualität schwer beeinträchtigen als auch die der Bezugspersonen mindern. „ (Wikipedia)
So viel zur offiziellen Erklärung.

Aber wie sieht das Leben mit Borderline aus? Wie sieht es bei mir aus?
Angefangen hat es bei mir in der Pubertät. Klar, ist man nicht immer der einfachste Mensch in dieser Zeit, aber bei mir war alles immer ein bisschen extremer. Als meine Mutter herausgefunden hat, dass ich mich selbst verletze, bin ich zu einer Psychologin gekommen, die mir diagnostiziert hat, dass ich die Tendenz zu dieser Störung habe. Man kann in so jungen Jahren noch keine fixe Diagnose bekommen bzw. sollte diese nicht bekommen. 
Ich wollte aber nicht in Therapie gehen. Worauf ich später nochmal genauer eingehen werde wieso. 

Wie sieht mein Alltag mit Borderline aus?
Da ich nicht weiß, wie es ohne aussehen würde, tue ich mir schwer es zu vergleichen.
Aber bei mir sind es Phasen. Phasen in denen ich aus heiteren Himmel sehr depressiv werde und mich umgibt ein ständiges Gefühl der innerlichen Leere. Diese Leere zieht mich manchmal wie eine Spirale immer weiter nach unten, so weit, dass ich mich kaum mehr in der Lage sehe, da alleine herauszufinden. Oder mich überkommt manchmal eine unglaubliche Wut, die ich nicht kontrollieren kann, wo die Auslöser einfach nur Kleinigkeiten sind. 
Wie gesagt, es sind Phasen, ich habe eben auch Hochs, wo alles super ist, ich mich des Lebens erfreue, etc. Aber dies kann innerhalb von Sekunden weg sein und dann plötzlich auch wieder kommen. Alles ist sehr instabil. Was vor allem in zwischenmenschlichen Beziehungen sehr schwierig ist und ich meinen Mitmenschen, die mir nahe sind, sehr viel damit abverlange. Was oft dazu führt, dass ich Menschen von mir fern halte, aus Angst, wenn sie mich in so einer Phase erleben würden, dass sich mich dann nie mehr sehen wollen. 
Einige tiefe Freundschaften sind schon daran zerbrochen und es ist leider so, dass mir das sehr leid tut, aber ich mir dann auch nicht zu helfen weiß. 
Aber auch in Liebesbeziehungen ist es nicht einfach. 
Wenn ich zum Beispiel mit meinem Freund streite, wechseln meine Gefühle so schnell von Wut, zu Traurigkeit  oder Angst verlassen zu werden, dass er oft nicht damit klar kommt. Generell ist das Aufrechterhalten einer Beziehung für mich sehr schwer und auch für meinen Partner nicht leicht, da ich zwischen „ich liebe dich“ und „ich hasse dich“ wechsle. Mal klammere ich und habe eine unbegründete Angst, dass ich verlassen werde, dann wieder stoße ich meinen Partner weg. Auch dass ich, wenn ich jemanden kennenlerne sehr schnell sehr viel empfinde, hat in der Vergangenheit nicht gerade dazu geführt, dass mein gegenüber mich sehr ernst genommen hat. Aber so war ich nun mal und ich konnte irgendwie nicht anders. 
Wenn ich mit meinem Partner streite, passiert es oft, dass es dazu führt, dass ich die Kontrolle über meine Emotionen verliere und eben sehr wütend bzw. sehr depressiv werde, soweit, dass ich mich selbst verletze bzw. das Verlangen habe nicht mehr zu leben und dies auch sage. Das als Partner zu ertragen, ist wohl das schlimmste. Ich muss sagen, dass so schlimme Phasen (Gott sei Dank) mittlerweile die Seltenheit sind und ich damit vor ca. einem Jahr das letzte Mal zu kämpfen hatte. Damals habe ich mich auch in Therapie begeben bzw. bin ins AKH gegangen. Dort habe ich dann die endgültige Diagnose bekommen. Warum ich die Therapie mit 17 und auch mit 27 abgebrochen habe, hat folgenden Grund. Nach so einem Tief, fühle ich mich schuldig gegenüber meinen Mitmenschen und mir geht es zwar besser aber man fühlt sich einfach abnormal. Es ist schwer zu beschreiben. Man will ja nicht so sein. Das war dann die Zeit, in der ich empfänglich für Hilfe war. Das Problem war nur, dass relativ schnell wieder Hoch-Phasen kommen, in der ich mir dann denke, naja mir gehts jetzt eh gut, wieso also weiter machen. Solche Therapiesitzungen konfrontieren einen mit sich selbst und in einer guten Phase will man das nicht hören und beschreiben. Denn dann reißt es einen wieder in so ein Tief. 
Als ich letztes Jahr wieder die Therapie abgebrochen habe, habe ich aber angefangen, mich zu öffnen. Offen zu reden, wenn ich merke, ich falle in dieses Loch, mich nicht allein einzusperren, sondern einfach zu meinen Eltern zu gehen oder mich mit Waldi zu beschäftigen. Sich mit den Ängsten, der Leere und der Instabilität zu befassen und sie offen zum Thema zu machen, hat mir geholfen. 
Auch mehr zu hinterfragen, wieso ich gerade so empfinde und ob es wirklich angemessen ist, hat bei mir zu einer Besserung geführt. Oft rufe ich einfach eine Freundin oder Freund an und frage sie/ihn, ist dieses Verhalten angemessen. Manchmal höre ich ein Ja und manchmal ein Nein. Für einen Aussenstehenden mag dies verrückt klingen, aber ich habe manchmal einfach keinen Bezug dazu, was angebracht ist und was nicht. 
Ich bin so dankbar, ein halbwegs verständnisvolles Umfeld zu haben, welches mir Sicherheit gibt. Im übrigen habe ich mir Waldi auch wegen meiner Krankheit zugelegt, denn die Tiefs sind nie so schlimm, wenn er da ist. Er ist das Beste, was mir je passiert ist und mein kleiner Retter. Allein dadurch, dass ich mich um ihn kümmern muss, aufstehen muss, raus muss, usw. kommt es oft nicht so weit. Aber ich will niemandem raten, sich einen Hund nur deswegen zu nehmen. Ein Hund heißt Verantwortung und wenn man diese nicht gewährleisten kann, sollte man es einfach nicht tun. Bei mir war es das Richtige, aber in meinen Anfang-Zwanzigern hätte ich es nicht geschafft, mich um ein Tier zu kümmern.

Wie sieht die Zukunft aus?
Ich hatte Angst 27 zu werden, weil mir Ärzte gesagt haben, dass da einer der größten aber auch letzten Schübe auf mich zukommt. Hat anscheinend was mit den Hormonen zu tun, aber ich weiß es nicht genau, bin ja kein Arzt. 
Jetzt mit bald 28 Jahren sollte diese Phase vorbei sein und mir hat jeder Psychiater und Psychologe versichert, dass es ab 30 noch besser wird, dass die Phasen immer flacher werden. Vielleicht genau durch diese Zukunftsprognose fällt es mir jetzt leichter darüber zu reden bzw. zu schreiben. 
Diesen Beitrag zu verfassen, hat viel in mir ausgelöst, Tränen, schwitzige Hände und Herumflattern. Ich bitte euch darum, bei euren Kommentaren mit Bedacht vorzugehen. Es ist mir ein Anliegen, Menschen mit psychischen Störungen zu zeigen, dass man nicht allein damit ist und jenen ohne Störung möchte ich zeigen, dass es jeden treffen kann und dass man deswegen nicht Angst haben muss vor einem Menschen mit einer Krankheit. Man sucht sich das ja nicht selber aus und ich kann nicht zählen, wie oft ich mir gewünscht hätte nicht so zu sein, nicht so zu reagieren. 
Das ich diesen Text, obwohl ich ihn vor längerem geschrieben habe, erst jetzt veröffentliche hat viele Gründe. Einer davon ist, mir geht es gut.

Na gut, wie findet man bei so einem Beitrag ein gutes Ende… ich weiß, es nicht. Also Bussi Baba! 

22 Comments

  • Ritz sagt:

    Liebe Leonie!

    Ich finde deinen Beitrag wirklich sehr mutig und bewundere dich für deine Offenheit und Ehrlichkeit. Obwohl man sich nie sicher sein kann, was man für Feedback zurückbekommt, müssen solche Beiträge wie dieser, öfters den Platz bekommen gelesen zu werden. Ich glaube, dass es da draußen genug (junge) Menschen gibt, die ähnliches miterleben, aber nicht darüber reden, weil sie Angst haben. Hier gehst du mit gutem und selbstbewusstem Beispiel voran. Das macht dich authentisch und das zeigt auf, dass wir Menschen in der Social-Media-Welt nicht davon ausgehen, dass es allen gut geht und das Leben einfach perfekt ist.

    Ich danke dir vom Herzen für diesen Beitrag und bewundere dich sehr wie du mit deine Krankheit umgehst. Ich wünsch dir alles alles Gute und viel Liebe 🙂

    Liebe Grüße

  • Karin sagt:

    Meine Hochachtung!! Ich zieh den Hut vor deinem Mut

    Btw. Es reimt sich 😄😂

  • Karolina sagt:

    Liebe Leonie, Hut ab! Ein sehr intimer Beitrag und ich finde es großartig dass du deine Gefühlsebene mit uns teilst. Jeder hat seine Hürden zu tragen. Bei den einen sind es kleine, bei den anderen sind es große. Dennoch ist es etwas wundervolles wenn man ea schafft über seine Ängste zu sprechen. Ich drücke dir jedenfalls die Daumen, dass sich die Schübe in Zukunft noch mehr einpendeln werden.
    Alles Liebe
    Karo

  • Ani sagt:

    Toller Beitrag meine Liebe und Hit ab, dass du den Mut gefunden hast, dich zu öffnen! Gerade in der heutigen Zeit ist dies nicht selbstverständlich bzw noch schwieriger, da ja alle ein perfektes buntes Leben leben..! Ich setze mich auch sehr für eine Sensibilisierung hisntichlich psychischer Erkrankungen ein, da diese gerade auf dem Vormarsch sind, aber trotzdem keiner was davon wissen will?! Deshalb nochmals vielen Dank Süße <3 Bussi Ani

  • Katharina sagt:

    Absolut stark und mutig von dir ein so persönliches Thema zu teilen. Ich finde es wirklich beachtenswert und genau das macht deinen Blog aus. Weiter so! 🙂 Du bist damit ein absolutes „Blogger-Vorbild“. Ich hatte vor kurzem mit einem Trauma aus der Kindheit zu kämpfen, das plötzlich wieder aufgetaucht ist und das Schreiben darüber hat so gut getan.
    Also bitte weiter so, denn genau das sind die Beiträge ich und die Welt da draußen wirklich brauchen!

    Xxx,
    Kathi 🙂

  • Greta sagt:

    💪🏼💪🏼💪🏼❤️ Viel Glück und Gesundheit wünsche ich dir!

  • Mugendo sagt:

    Ja, jag tycker ju egentligen att sådana hundar ska avlivas och i alla fall inte avlas vidare på. Och bara för att jag sa att munkorg kan vara ett redskap att ta till om man är osäker, betyder inte det att hunden ska ha det hela tiden, utan i situationer där man är osäker och risk är rimlig att hunden blir instabil och kan orsaka fara. Jag är inte emot koppel, men jag är emot människor som tycker att det är så fruktansvärt att inte ha koppel och att avsaknad av koppel är roten till allt ont. Om koppel är enda sättet för en själv att ha koll på sin hund är det givetvis det man måste ha (och jag klandrar inte folk som måste ha det: jag har själv därför inte valt sådana raser som inte går att ha lösa t.ex.) och jag tränar hela tiden. Men hundar kan komma lösa av diverse orsaker (som en rottweiler som tog sig ut från ett stall och bet tag i min engelska springer spaniel som bara stod kvar stilla många meter bort). Det är då bättre att fokusera på att ha trygga hundar. Det ska inte vara livsfarligt om hunden kommer lös, enligt mig. Det är i alla fall inte önskvärt. Det är knappast djurplågeri att vid särskilda tillfällen ha munkorg på en instabil hund man kanske egentligen inte borde ha till att börja med. Kanske är det mer djurplågeri att dra hunden hårt i kopplet med hull och hår som jag ser alltför många människor behöva göra?

  • Babsi sagt:

    Hallo Leonie,

    ich beschäftige mich (für ein Familienmitglied) gerade mit dem Thema Depression, Angst, Zwangsstörungen etc. und ich habe per Zufall das Buch „Was die Seele essen will“ gefunden – vielleicht schaust Du es Dir mal an.

    Ich wünsche Dir alles alles Gute!

    LG Babsi

  • Klara sagt:

    Wow cool, dass du dich dazu öffnest, damit kannst du bestimmt anderen Menschen helfen, die mit dem gleichen Problem kämpfen. 🙂
    Ich erkenne mich (aufgrund adhs) auch leicht wieder, deshalb ist es „schön“, das du lesen und dass du offen darüber sprichst, weil du als Vorbild für andere voran gehst. 😊 Lg, Klara

  • Sarah sagt:

    Hallo Leonie!

    Das ist wirklich ein toller Beitrag!
    Es ist wirklich beruhigend zu lesen, dass es auch anderen Leuten so geht wie einem selbst und auch wenn es bei mir nicht Borderline ist, finde ich mich in deinem Beitrag wieder!

    Danke, dass du diese private Geschichte mit uns teilst und uns somit zeigst, dass niemandes Leben so perfekt ist, wie es auf Instagram und Blogs oft scheint!

    Alles Gute auf deinem weiteren Lebensweg und viel Erfolg weiterhin! 🙂

    Liebe Grüße,
    Sarah

  • Kay sagt:

    Ein sehr mutiger Beitrag und ich finde es toll, dass du ihn veröffentlicht und dich entschieden hast, dieses Thema offen anzusprechen.
    Es ist wichtig solche Tabus zu brechen und du hilfst damit bestimmt auch anderen Betroffenen, die sich bisher nicht getraut haben, offen darüber zu sprechen.
    Ich habe mich auf meinem Blog im letzten Monat auch mit Tabuthemen in unserer Gesellschaft beschäftigt und eines davon war die Depression. Auch ich habe lange gehadert, ob ich mich über dieses sehr persönliche Thema drüber traue, bin aber im Nachhinein froh darüber es gemacht zu haben. Mir ging es also ähnlich wie dir. Und auch bei mir war für diesen Schritt eines entscheidend : Mir geht es jetzt gut und ich habe gelernt darüber zu reden. Und das hat auch mir geholfen.

    Liebe Grüße, Kay.
    http://www.twistheadcats.com

  • Belinda sagt:

    Hallo Leonie,
    wow, mutige Worte von einer Person, die ja doch ein bisschen in der Öffentlichkeit steht. Ich finde es schön, dass es dir gut geht und du die Krankheit „kennst“ und weißt, wie du damit umgehen kannst. Auch finde ich es toll, dass dir dein Hund so dabei geholfen hat.

    Meine Mutter selbst leidet auch an dieser Krankheit, ich habe also meine Kindheit zwischen unendlicher Liebe und purem Hass verbracht. Leider hat sie Therapien stets verweigert und in den letzten Jahren überwogen die negativen Phasen, weswegen sie jetzt in einer Einrichtung lebt und betreut wird.

    Ich will damit niemandem Angst machen, ich will nur sagen, dass man jederzeit den richtigen Schritt machen kann – raus aus der Spirale nach unten, den schlimmen Gedanken und dem Gefühlschaos. Ich wünsche dir weiterhin alles, alles Gute und freue mich, dass du so ein positiver, lustiger, schlauer und offener Mensch bist.

    Alles Liebe,
    Belinda

  • Viagra sagt:

    Danke dir, liebe Ritz sagt:! ♥

  • astrid sagt:

    you rock girl!

    xxx

  • Martin sagt:

    Liebe Leonie, herzlichen Dank für deinen Beitrag.

    Ich studiere gerade alles über Narzissmus u. Borderline.
    Meine Expartnerin leidet auch darunter und ich durfte meine eigenen Anteile daran finden.
    Leider ist es mir derzeit nicht möglich mit ihr in Kontakt zu treten da Sie mir jeden Kontakt verboten hat.
    Sie hat mich auch im Jänner aufgerissen als Sie noch verh. war, schnell bei mir eingezogen als Sie von Ihrer Wohnung abgewiesen wurde wegen Körperverletzung. Im Nov Autounfall alk. m Fahrerflucht usw….. Sie hat auch einen Hund der Ihr zu helfen scheint. Ja in Wahrheit sucht Sie ja auch nur nach der bedingungslosen Liebe. Sie hatte schon 3 weitere Partner nach mir.

  • Kami sagt:

    Liebe Leonie, Danke für deinen Beitrag.
    Meine Tochter 17 hat auch Borderline und Depressionen.
    Es ist nicht immer einfach mit ihr.
    Sie trinkt fast täglich harten Alkohol, hat die Schule geschmissen, hat oft Gefühlsausbrüche, so intensiver Tiefs dass sie manchmal zwei bis drei Tage nicht mal aus dem Bett kommt und sie ritzt sich die Unterarme. Für eine Mutter ist es die Hölle das mit anzusehen aber ich gebe mein Bestes und meine ganze Kraft um für Sie da zu sein. Wir hatten vor kurzem eine Vorstellung in eine Kinder und Jugendpsychiatrie. Letztes Jahr war sie dafür noch nicht bereit doch jetzt kam sie von sich aus auf mich zu und bat mich darum sie dort anzumelden da sie es alleine nicht schafft aus diesem Loch herauszukommen. Sie ist auf der Warteliste für die Aufnahme. Ich bin sehr dankbar dass meine Tochter zumindest wieder zurück zu mir gefunden hat und sich mir gegenüber öffnet und mir auch alles erzählt. So war es nicht immer. Durch deinen Beitrag kann ich ein Stück weit meine Tochter in gewissen Situationen verstehen. Dafür möchte ich dir danken

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